Mittwoch, 23. Januar 2013

Ostfriesland Haggada

Einmal Buenos Aires und wieder zurück
wj Aurich. Als er zum ersten Mal die Idee dazu hatte, hätte er sicherlich nicht damit gerechnet, dass er dieses Projekt irgendwann ausgerechnet in Deutschland würde realisieren können. Der gebürtige Argentinier und inzwischen in Norden lebende Künstler Ricardo Fuhrmann ist gerade dabei gemeinsam mit seinem Kollegen Daniel Jelin 2013 eine Ostfriesland Haggada zu realisieren. Das Kunstprojekt knüpft an eine alte jüdische Tradition an und umfasst zum einen eine Wanderausstellungen, die im Verlaufe diesen Jahres in Norden, Jever, Leer, Emden und Aurich zu sehen sein wird. Zum anderen wird es eine gedruckte Version geben, die zum 75. Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November 2013 vorliegen soll. Maßgeblich vorangetrieben hat das Projekt der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) in Ostfriesland Wolfgang Freitag. Als Schirmherrin konnte er die Leeraner CDU-Bundestagsabgeordnete und Vize-Präsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Gitta Connemann gewinnen. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich nach Angaben der Verantwortlichen auf 85000 Euro. 26000 Euro davon stammen aus Bundesmitteln. Die Ostfriesischen Sparkassen werden 15000 Euro beisteuern.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 23. Januar 2013
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