Freitag, 19. April 2013

Verkehrssituation in Aurich

Ohne Umgehungsstraße droht irgendwann der Kollaps
wj Aurich. Etwa 300 Meter vom Upstalsboom-Denkmal in Richtung Aurich wird zukünftig aller Voraussicht nach die Umgehungsstraße B 210n verlaufen. Das hat die Auricher Geschäftsstelle der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Mittwoch bekannt gegeben. Grundlage für die Entscheidung ist ein Gutachten, das diese so genannten „stadtferne“ Variante favorisiert. Eine alternative „stadtnahe“ Streckenführung, die in Höhe des Kriegerdenkmals in Rahe verlaufen wäre, ist damit vom Tisch. Parallel dazu präsentiert die Behörde ein zweites Gutachten, das den Auto- und LKW-Verkehr in der Auricher Innenstadt näher unter die Lupe genommen hat. Fazit: Schon jetzt herrscht ein hohes Verkehrsaufkommen, das sich an hart an der Grenze der Belastbarkeit bewegt. Und der Verkehr wird in den nächsten Jahren eher noch weiter zunehmen. „Ohne eine Umgehungsstraße droht Aurich irgendwann ein Verkehrskollaps“, kommentiert Behördenleiter Frank Buchholz die Ergebnisse.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 19. April 2013
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