Donnerstag, 8. Oktober 2015

Defizit beim Roten Kreuz

Finanzierungslücke wird immer größer
wj Aurich. „Auch bevor die vielen Flüchtlinge gekommen sind, haben wir uns bestimmt nicht gelangweilt“, meint Bernd Tobiassen. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen kümmert er sich im Landkreis Aurich für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) um Migranten. Wegen der zuletzt stark angestiegenen Flüchtlingszahlen ist nicht nur die Arbeitsbelastung seines Teams enorm angewachsen. Für 2014 droht eine Finanzierungslücke, die mit dem bisherigen Budget nicht mehr abzudecken ist. Momentan beraten die Fraktionen im Auricher Kreistag deswegen jetzt eine Beschlussvorlage, wonach die Zuschüsse des Landkreises für die Migrations- und Flüchtlingssozialarbeit des Roten Kreuzes von bisher 7400 Euro auf zukünftig 23700 Euro im Jahr erhöht werden sollen. Manche Abgeordnete sehen allerdings den Bund und das Land Niedersachsen mindestens genauso in der Pflicht.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 08. Oktober 2015
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