Mittwoch, 14. Oktober 2015

Minderjährige Flüchtlinge

Schwerste Herausforderung ist die Kurzfristigkeit
wj Aurich. Aus der Heimat fliehen zu müssen ist schon schlimm genug. Besonders hart trifft es dabei vor allem jene Kinder und Jugendlichen, die ohne ihre Familien unterwegs sind. Um solchen laut Bürokratendeutsch „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“ (UMF) Schutz und Sicherheit zu gewährleisten, hat die Bundesregierung kurzfristig einen Gesetzesentwurf vorgezogen und jüngst verabschiedet, wonach diese Klientel mit Wirkung vom 1. November 2015 den Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen der Kommunen zugewiesen wird. Für den Landkreis Aurich bedeutet das nach derzeitigem Sachstand, dass er gemäß seiner Quotenvorgabe ab dem nächstem Monat 72 minderjährige Flüchtlinge ohne Familienbegleitung aufnehmen und betreuen muss. Die entstehenden Kosten werden vom Land Niedersachsen getragen.
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 14. Oktober 2015
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