Mittwoch, 28. Juni 2017

Hurricane Festival 2017

Gitarre verschenkt und das Publikum eingeseift
wj Scheeßel. „Respekt für alle, die die drei Tage durchgehalten haben“, meinte Rapper Casper bei seinem Auftritt am Sonntag an die Adresse des Publikums auf dem diesjährigen Hurricane Festival. Rund 80.000 Musikfans waren am vergangenen Wochenende nach Scheeßel an den Eichenring gepilgert, um Bands wie „Green Day“, „Linkin Park“, „Blink 182“ und viele andere mehr zu erleben. Weder der für dieses Open Air Spektakel fast schon obligatorische Regen noch die verschärften Sicherheitsmaßnahmen konnten verhindern, dass die meisten Gäste auch 2017 wieder eine fette Party feiern durften.
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 28. Juni 2017
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CineTipp: Transformers 5

Gigantische und spektakulär inszeniert Materialschlacht
wj Aurich. Von den Kritikern werden sie regelmäßig gnadenlos verrissen. Aber das tut dem finanziellen Erfolg der „Transformers“-Filme keinerlei Abbruch. So wurde der 2014 erschienene vierte Teil der Robo-Kampfmaschinen-Saga mit sieben Nominierungen für den Anti-Preis „Goldene Himbeere“ bedacht und immerhin zwei Mal zum „Sieger“ gekürt. Gleichzeit erzielte der Streifen ein Einspielergebnis von weltweit über einer Milliarde Dollar - bei einem Budget von „nur“ 210 Millionen Dollar – und landete damit ganz vorne in den Kino-Charts. Angesichts solch' lukrativer Bilanzzahlen konnte Regisseur Michael Bay der Versuchung wohl nicht widerstehen und legt mit „Transformers: The Last Knight“ jetzt einen weiteren fünften Teil nach

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 22. Juni 2017. Foto und Trailer: Paramount Pictures
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Montag, 26. Juni 2017

Bündnis für Familie

Ein starkes Netzwerk für die Familie knüpfen
wj Aurich. Die Stadt Aurich will sich für die Familie stark machen und hat zu diesem Zweck ein lokales Bündnis ins Leben gerufen. Eine Gründungserklärung wurde unter großer öffentlicher Beteiligung am vergangenen Donnerstag im Familienzentrum an der Jahnstraße unterzeichnet. Der erste, der die Erklärung unterschreiben durfte, war Aurichs Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst. Viele weitere lokal aber auch überregional aktive Unterstützer folgten ihm. Einige von ihnen haben bereits Projekte auf den Weg gebracht, die am Donnerstag vorgestellt wurden.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 25. Juni 2017
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Donnerstag, 22. Juni 2017

Weil auf Sommertour 2107

Sonnige Stippvisite für Ministerpräsidenten
wj Aurich. „Wenn die Sonne lacht, dann hat's die SPD gemacht?“ Den kleinen Kalauer konnte und wollte sich Stephan Weil nicht verkneifen, als er am Mittwoch im Rahmen seiner Sommertour dem Auricher Windenergieanlagenhersteller Enercon einen Besuch abstattete. Tatsächlich herrschte bei der Stippvisite des niedersächsischen SPD-Ministerpräsidenten in Ostfriesland strahlender Sonnenschein. Rund eine Stunde nahm er sich Zeit, um die Werkshallen, in denen die riesigen Rotorblätter gefertigt werden, zu besichtigen.
Ausführlicher Bericht im Anzeiger für Harlingerland vom 22. Juni 2017
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Mittwoch, 21. Juni 2017

Tonali 2017

Hochkarätiges Konzert trotz Verletzungspech
wj Aurich. Offiziell starten die Gezeitenkonzerte zwar erst am Freitag. Einen Vorgeschmack gab es aber schon einmal am vergangenen Samstag im Forum der Ostfriesischen Landschaft in Aurich. Dort fand das Abschlusskonzert der „Tonali“-Tour statt. Auch das wurde von den Machern der Gezeitenkonzerte betreut. Ein Großteil der Organisation – und das ist das Besondere daran – lag jedoch in den Händen von Schülermanagern. In diesem Jahr durften die Realschulen aus Aurich und Dornum sowie die Leeraner Friesenschule mitmachen. Und deren Manager-Qualitäten wurden prompt auf eine harte Probe gestellt. Einer Künstler fiel aufgrund einer Verletzung aus, weshalb das Programm kurzfristig umgestellt werden musste.
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 21. Juni 2017
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CineTipp: Mädelstrip

Mutter und Tochter entführt in Südamerika
wj Aurich. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie 1970 an der Seite von Walter Matthau und Ingrid Bergman in dem Kult-Streifen „Die Kaktusblüte“. Für ihre Rolle erhielt Goldie Hawn damals einen „Oscar“ als beste Nebendarstellerin. Nachdem sich die heute 71-Jährige in der jüngsten Vergangenheit auf der Kinoleinwand rar gemacht hat, kehrt sie jetzt mit einer Komödie zurück und begibt sich dort auf einen „Mädelstrip“, so der deutsche Verleihtitel.

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 15. Juni 2017. Foto und Trailer: 20th Century Fox
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Besuch aus USA

Ehrengäste und Musiker gleichermaßen "very excited"
wj Norden. In seiner plattdeutschen Rock-Oper „Wiet Land“ erzählt er von einem Landarbeiter, der zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts nach Amerika auswanderte, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Damit hat Matthias Brungers aus Osteel längst nicht nur in seiner Heimatregion für Furore gesorgt. Selbst aus den USA erhielt er jede Menge positive Reaktionen. Demnächst wird sich dieser Kreis nun schließen. Für das Konzert der Brungers Band am 24. Juni im Evangelisch-reformierten Gemeindehaus in Norden haben sich Nachfahren ostfriesischer Auswanderer aus den USA als Ehrengäste angesagt.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 21. Juni 2017
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Ausstellung Veit Johannes Stratmann

Eindrucksvolle Bilder in ganz besonderem Licht
wj Aurich. Er trägt gern dick auf und das ist auch gut so. Denn damit verleiht Veit Johannes Stratmann seinen Porträt- und Landschaftsbildern ihren unverwechselbaren plastischen Charakter. Seit vergangenem Sonntag sind ausgewählte Werke des Krefelder Künstlers im Auricher Kunstpavillon zu sehen. Zu den bevorzugten Materialien von Veit Johannes Stratmann zählen Eitempera und Öl. Beides bringt er am liebsten direkt aufs Holz; und das in der Regel großzügig portioniert. „Manche meiner Bilder haben ein halbes Jahr gebraucht, bis sie trocken waren“, verriet der Künstler, als er am Sonntag zur Eröffnung seiner Ausstellung in Auricher Kunstpavillon weilte
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 21. Juni 2017
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Donnerstag, 15. Juni 2017

CineTipp: Wonder Woman

Amazone mischt sich in Ersten Weltkrieg ein
wj Aurich. Während „Marvel“ und „Disney“ bei ihren Comic-Superhelden-Verfilmungen fast ausnahmslos gute Erfahrungen gemacht haben, verliefen die jüngsten Kooperationen zwischen „DC Comics“ und „Warner Bros.“ eher enttäuschend. Zwar konnten sowohl „Batman v Superman“ als auch „Suicide Squad“ an den Kino-Kassen Gewinne einfahren. Die Reaktionen der Kritiker und insbesondere etlicher Fans fielen indes geradezu vernichtend aus. Nun ist es an „Wonder Woman“ diese Scharte wieder auszuwetzen.

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 15. Juni 2017. Foto und Trailer: Warner Bros.
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DEHOGA Freisprechung 2017

Roter Teppich statt langatmiger Festreden
wj Ostfriesland. Zugegeben, von einer Mega-Party konnte bei den Freisprechungen des Deutschen- Hotel- und Gaststättengewerbes (DEHOGA) Ostfriesland und Papenburg in den vergangenen Jahren nicht unbedingt die Rede sein. Doch das soll sich jetzt bald ändern. Denn für die in diesem Jahr anstehende Übergabe der Gesellenbriefe haben Vertreter der jungen DEHOGA Ostfriesland die Planungen in die Hand genommen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 15. Juni 2017
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Zukunft der UEK

Bis auf Zentralklinik sind alle Optionen offen
wj Aurich. „Wir sollten jetzt nicht in Hektik verfallen“, so der Appell von Harm-Uwe Weber. Der Auricher Landrat hatte am vergangenen Mittwoch zu einem Pressegespräch geladen, um den Ausgang des Bürgerentscheids zur Zentralklinik und die für die Verwaltung daraus jetzt unmittelbar resultierenden Konsequenzen einzuschätzen. Sein erstes Fazit: Bis auf Tatsache, dass eine Zentralklinik in Georgsheil nun doch nicht kommt, sind für ihn alle anderen Optionen völlig offen. Und die gelte es jetzt in Ruhe zu prüfen, so der Landrat.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 15. Juni 2017
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Montag, 12. Juni 2017

Abstimmung Zentralklinik

Emder kippen Klinikneubau in Georgsheil
wj Aurich. Schlussendlich jubelten im Auricher Kreishaus am vergangenen Sonntagabend die Verlierer und das lange, bevor Landrat Harm-Uwe Weber gegen 19.40 Uhr das amtliche Ergebnis verkündete. Zwar votierten knapp 54,5 Prozent der Bürgerinnern und Bürger im Landkreis gegen den Erhalt der Klinikstandorte in Aurich und Norden und damit für den Neubau einer Zentralklinik in Georgsheil. Da sich die Emder jedoch in der Parallelabstimmung mit knapp 62 Prozent gegen eine Zentralklinik entschieden, hat sich das mit dem Neubau so oder so erledigt. Im Landkreis Aurich lag die Wahlbeteiligung bei 49 Prozent. In Emden waren es 44 Prozent. Damit wurde in beiden Fällen der für den Bürgerentscheid notwendige Mindestwert deutlich übertroffen
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 12. Juni 2017
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Sonntag, 11. Juni 2017

Familiärer Nachzug stockt

Handlungsspielraum geht zunehmend gegen Nul
wj Aurich. „Wir erleben Leute, die psychisch kaputt gehen und können nichts dagegen tun“, meinte Bernd Tobiassen von der Auricher Flüchtlingsberatung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), als er am vergangenen Donnerstag den Migrationsausschusses über die aktuelle Situation im Landkreis informierte. Demnach haben vor allem unbegleitete minderjährigen Flüchtlinge schwer damit zu kämpfen, dass für die meisten von ihnen ein Familiennachzug mittlerweile kaum mehr möglich ist. Die ehrenamtlichen, aber auch die professionellen Helfer sind trotz Stellenaufstockungen häufig hoffnungslos überfordert, weil sie nicht wissen, wie sie den Kindern erklären sollen, warum ihre Eltern nicht nach Deutschland reisen dürfen.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 10. Juni 2017
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Samstag, 10. Juni 2017

33. Musikalischer Sommer

Vom berauschenden Auftakt bis zum doppelten Finale
wj Ostfriesland. Einen „berauschenden“ Auftakt und auch sonst vielerlei Höhepunkte beim diesjährigen Musikalischen Sommer versprechen der künstlerische Leiter Iwan König und Festivalmanagerin Julia Marie Müller. Los geht es bereits am kommenden Freitag, 16. Juni in der Auricher Lambertikirche. Anschließend folgen bis 30. Juli plus einem zusätzlichen Einzeltermin am 29. September 31 Konzerte, die sich von Pewsum über Dornum, Wilhelmshaven und Leer quer über die komplette ostfriesische Halbinsel bis hin nach Gristede und Oldenburg verteilen.
Ausführlicher Bericht im Anzeiger für Harlingerland vom 10. Juni 2017
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Freitag, 9. Juni 2017

tom Brook Preis 2017

Würdigung vorbildlicher sozialer Projekte
wj Aurich. Innovative Kinder- und Jugendhilfe und andere vorbildlich soziale Projekte zu fördern, das hat sich der Lions Club „tom Brook“ aus Aurich zum Ziel gesetzt und dafür einen besonderen Preis ausgelobt. Der wurde am vergangenen Mittwoch bereits zum nunmehr zweiten Mal vergeben. Das damit verbundene Preisgeld in Höhe 6000 Euro, die aus dem Verkauf von Adventskalendern stammen, dürfen sich sieben Vereine und Initiativen untereinander aufteilen. „Es ist eine Würdigung und Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit, aber auch eine gute Möglichkeit, diese einmal einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren“, meinte der amtierende Auricher Lions-Präsident Rüdiger Musolf während der Preisverleihung am Mittwoch.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 09. Juni 2017
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Donnerstag, 8. Juni 2017

CineTipp: Die Mumie

Altbewährter Grusel aus der Gruft neu aufgelegt
wj Aurich. Gruselgeschichten von Mumien, die plötzlich lebendig werden, sind praktisch seitdem die Bilder halbwegs vernünftig laufen gelernt haben stets eine beliebter Stoff fürs Kino gewesen. Eine frühe cineastische Adaption datiert aus dem Jahre 1911. Bis heute legendär ist „Die Mumie“ (1932) von Karl Freund mit Boris Karloff in der Hauptrolle. Dieser Film wiederum bildete die Vorlage für eine zwischen 1999 und 2008 realisierte moderne „Mumien-Trilogie“. Nachdem seit der Veröffentlichung des letzten Teils fast zehn Jahre vergangen sind, wagen die Universal Studios nun den Schritt, ein neuerliches Remake an den Start zu bringen.
Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 08. Juni 2017. Foto und Trailer: Universal  Pictures
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Mittwoch, 7. Juni 2017

10. Ostfriesische Krimitage

Die Mission fast schon ein wenig zu gut erfüllt
wj Aurich. Sie machen es ja ohnehin gerne spannend. Für die 10. Auflage der Ostfriesischen Krimitage, die vom 27. Oktober bis zum 19. November 2017 stattfinden wird, haben sich die Organisatoren allerdings einiges ausgedacht, um die Spannung noch ein bisschen zu erhöhen. Zu den prominentesten Gästen, die eingeladen worden sind, zählen der britische Bestseller-Autor Simon Beckett und der aus dem WDR-„Tatort“ bekannte Gerichtsmediziner Joe Bausch. Hinzu gesellen sich etliche Lokalmatadoren wie z.B. Klaus-Peter Wolf oder Sandra Lüpkes. Ungeachtet dessen werden ein paar wichtige inhaltliche Programmpunkte jedoch zunächst „top secret“ bleiben. Die betrifft neben dem Gewinner des erstmals ausgelobten Ostfriesischen Krimipreises auch die zukünftige Ausrichtung des Festivals. „In der Form wie bisher werden wir die Krimitage nicht weiter machen“, verriet Initiator Peter Gerdes auf einer Pressekonferenz am Dienstag.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 07. Juni 2017
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Sonntag, 4. Juni 2017

Zukunft Krankenhausversorgung

Leidenschaftlich, aber fair geführte Diskussion
wj Aurich. Auf sehr reges Interesse stieß eine Informationsveranstaltung, bei der am vergangenen Donnerstag über das Für und Wider einer Zentralklinik in Georgsheil diskutiert wurde. Gut 500 Bürgerinnen und Bürger waren in die Auricher Stadthalle gekommen, um sich für den am 11. Juni anstehenden Bürgerentscheid noch einmal die Pro- und Contra-Argumente anzuhören. Eingeladen hatte das Aktionsbündnis für den Erhalt der Klinikstandorte Aurich, Emden, Norden. Als Experten auf der Bühne waren der Sanierungsfachmann Christian Lanz und der Sprecher der Trägergesellschaft der Zentralklinik Claus Eppmann zu Gast. Moderiert wurde der Abend von Antje Gronewold.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 03. Juni 2017
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Freitag, 2. Juni 2017

14. Brandkasse Puzzle

Viele Schecks für siegreiche Vereine 
wj Aurich. „Man guckt nur in freudige Augen“, meinte Rico Mecklenburg am Donnerstag im Foyer der Hauptgeschäftsstelle der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse in Aurich. Der Präsident der Ostfriesischen Landschaft durfte dort wieder die Gewinner des Brandkasse-Puzzle Gewinnspiels ehren. Insgesamt gab es in diesem Jahr 7644 Teilnehmer. „Das ist das zweitbeste Ergebnis, das wir jemals hatten“, freute sich der Vorstandsvorsitzende der Brandkasse Thomas Weiss. Insgesamt erhalten 53 ostfriesische Vereine einen Scheck in Höhe von 263 Euro. Über den mit 2630 Euro dotierten Hauptpreis dürfen sich Ellen Mannott und die Kinderturnabteilung ihres TuS Esens freuen.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 02. Juni 2017
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Donnerstag, 1. Juni 2017

Zwist wegen Zentralklinik

Klinikfrage wird zur parteiinternen Nagelprobe
wj Aurich. Dass die Meinungen zur Zentralklinik in Georgsheil selbst unter Parteifreunden geteilt sind, ist seit längeren bekannt. Je näher der Bürgerentscheid am 11. Juni 2017 heranrückt, desto mehr droht dieser Streit nun zu eskalieren. In den Auricher Ortsverbänden von SPD und Grünen liegen die Nerven jedenfalls spürbar blank. Die Gegner der Zentralklinik fühlen sich von einigen der Befürworter zum Teil regelgerecht überrumpelt.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 01. Juni 2017
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Mittwoch, 31. Mai 2017

Porträt Folkert Koopmans

Und jetzt sogar die "Stones" nach Deutschland geholt
wj Hamburg. Was haben die „Rolling Stones“, Justin Bieber, „Coldplay“, Bruce Springsteen, Ed Sheeran und etliche andere Superstars ähnlichen Kalibers mit Marienhafe zu tun? Ausgerechnet dieses kaum zweieinhalb Tausend Seelen zählende ostfriesische Dorf war der Ausgangspunkt für die Karriere des Hamburger Konzertveranstalters Folkert Koopmans. Seine international operierende Firma FKP Scorpio wird 2017 einen voraussichtlichen Jahresumsatz von rund einer viertel Milliarde Euro erwirtschaften. Ein wichtiger Baustein dieses Erfolges ist das „Hurricane Festival“, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Und auch das hat eine kleine ostfriesische Vorgeschichte.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 31. Mai 2017
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INTERVIEW mit Hansi Hinterseer

"Den Menschen ein gutes Gefühl vermitteln"
In der Saison 1972/1973 gewann er den Weltcup im Riesenslalom und wurde im darauffolgenden Jahr Vize-Weltmeister in dieser Disziplin. Nach seiner aktiven Sportlerkarriere wechselte Hansi Hinterseer zur Volksmusik und heimste auch hier jede Menge herausragende Platzierungen und Auszeichnungen ein. Im Herbst ist der gebürtige Kitzbüheler wieder unterwegs auf Tournee. Am 13. Oktober 2017 wird er in der Auricher Stadthalle zu Gast sein. Aus diesem Anlass stand Hansi Hinterseer im folgenden Interview Rede und Antwort. 

Frage: Vor Ihrer Gesangskarriere haben Sie als Sportler für Furore gesorgt. Das Skifahren wurde Ihnen quasi direkt in die Wiege gelegt.
Hansi Hinterseer: Im wahrsten Sinne des Wortes. Für mich hat es lange Zeit fast gar nichts anderes gegeben. Ich bin am Berg groß geworden und dadurch in geradezu spielerischer Weise in dieses Geschehen hineingewachsen. Als Kind in einer Ski-Metropole wie Kitzbühel zu leben und alle diese tollen Vorbilder zu haben, das war ein absoluter Traum für mich. Und ich denke, das mit dem Skifahren ist mir ganz gut gelungen. Abgesehen davon habe ich auch immer einen Riesenspaß dabei gehabt.

Frage: Angesichts der legendären Streif am Hahnenkamm hätten Sie als Paradedisziplin die Abfahrt wählen müssen. Warum sind Sie lieber Slalom gelaufen?
Hinterseer: Bei der Abfahrt geht es in erster Linie darum, mit der Geschwindigkeit den Berg so schnell wie möglich zu bezwingen. Ich kann nachvollziehen, wenn Rennläufer und Zuschauer davon fasziniert sind. Aber der Slalom und speziell der Riesentorlauf bedeuten für mich trotzdem die wahre Magie. Das sind ungemein anspruchsvolle Disziplinen, wo von Technik über Gefühl bis hin zur Geschwindigkeit alles genau stimmen muss, weil da binnen weniger Hundertstel Sekunden so viel passieren kann.

Frage: Die Ansprüche an Ski-Rennläufer sind in Österreich extrem hoch. Verzweifelt man als Sportler nicht manchmal daran? Ohne mindestens eine WM- oder Olympia-Goldmedaille braucht Ihr Euch doch daheim gar nicht erst wieder blicken zu lassen.
Hinterseer: Verzweifeln würde ich jetzt nicht sagen. Im Prinzip ist das mit dem Skifahren bei uns so ähnlich wie in Deutschland mit dem Fußball. Alle haben es von klein auf gelernt und wissen wie es geht. Darum fühlt sich auch jeder zum Teamchef berufen und kennt die optimale Aufstellung, wie man Weltmeister wird; und das am besten immer wieder aus Neue.
Ausführliches Interview im Heimatblatt vom  31.Mai 2017
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