Sonntag, 11. September 2016

INTERVIEW mit Duo Fantasy

"Wir bleiben uns treu"
wj Aurich. Was lange währt, wird endlich gut. Für das Schlager-Duo „Fantasy“ gilt dieser Spruch allemal. Bereits seit Ende der 90er bilden Freddy März und Martin Marcel ein Team. Vor drei Jahren stellte sich schließlich der kommerzielle Erfolg ein. Ihre letzten beiden Alben „Eine Nach im Paradies“ (2014) und „Freudensprünge (2016) landeten sowohl in Deutschland als auch in Österreich auf Rang eins der Verkaufscharts. Ab September sind Freddy März und Martin Marcel wieder unterwegs auf Tournee. Aus diesem Anlass standen sie in folgendem Interview Rede und Antwort. 

Frage: Wollten Sie schon immer deutschen Schlager machen? 
Freddy März: Ursprünglich wollte ich auf Englisch singen. Ich bin ein Kind der 70er und 80er Jahre. Da war das lange Zeit angesagt. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass deutsche Musik mindestens genauso viel Spaß machen kann. Mit meiner ersten deutschen Platte, die 1993 erschienen ist, war dann die endgültige Entscheidung gefallen 

Frage: Nun haben wir alle mehr oder weniger heimlich die ZDF-Hitparade geguckt. Gab es da wirklich keine Vorbilder, an denen Sie sich orientiert haben? 
Freddy März: Bei der „Hitparade“ war ich allein schon deshalb Dauergucker, weil mir bereits früh klar war, dass ich Sänger werden wollte. Und ich habe mir damals auch schon vorgestellt, wie das sein könnte, irgendwann einmal bei so etwas dabei zu sein. Allerdings fand ich manche, die dort aufgetreten sind, ehrlich gesagt, gar nicht so toll. Ich fand mich immer viel besser [lacht]. Sofern ich mich an jemandem orientiert habe, waren das in der Regel die moderneren Schlagerinterpreten, also Leute wie zum Beispiel Jürgen Drews oder Ibo. Insofern könnte man die schon als eine Art Vorbild für mich bezeichnen. 

Frage: Wie und warum haben Sie sich zu einem Duo zusammen getan? 
Martin Marcel: Wir hatten öfters Auftritte in ein- und derselben Location und sind uns auch im Studio regelmäßig über den Weg gelaufen. Als wir gemerkt haben, dass wir uns gut verstehen, kam der Entschluss, es einfach einmal zusammen zu probieren. Das hat auf Anhieb so wunderbar geklappt, dass wir bis heute dabei geblieben sind. 

Frage: Der Verkaufserfolg hat sich aber nicht sofort eingestellt? War das anfangs nicht frustrierend?
Ausführliches Interview im Sonntagsblatt vom 11. September 2016
Foto: Stephan Pick
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