Mittwoch, 18. Juli 2018

INTERVIEW mit O.v.d.Damerau

"Ditzum ist genauso wichtig wie New York"
Ob Mailänder Scala, Wagner-Festspiele in Bayreuth oder Lyric Opera Chicago – Okka von der Damerau ist hier wie auch auf vielen anderen renommierten Bühnen dieser Welt ein gern gesehener und vor allem gern gehörter Gast. Am 3. August kommt die Mezzosopranistin im Rahmen der Gezeitenkonzerte in die Ditzumer Kirche. Für die Sängerin hat dieses Konzert aufgrund ihrer familiären Wurzeln in Ostfriesland eine besondere Bedeutung, wie sie in folgendem Interview verrät.

Frage: Frau von der Damerau, erklären Sie uns bitte, wie genau sie in Ostfriesland „verortet“ sind.
Okka von der Damerau: Meine Mutter ist in Leer in der Mühlenstraße aufgewachsen. Mein Onkel hatte dort im gemeinsamen Elternhaus bis vor wenigen Jahren eine Firma. Ich selbst lebe inzwischen zwar in München, weil ich an der Bayerischen Staatsoper seit acht Jahren fest engagiert bin, die Verbindung nach Ostfriesland ist mir aber sehr wichtig. Deshalb tragen auch unsere Söhne friesische Vornamen. Früher war ich in den Ferien immer bei Oma und Opa in Leer-Loga und habe es geliebt. Als ich das Angebot erhielt, ausgerechnet in Ditzum in der Kirche einen Liederabend zu machen, empfand ich das fast als eine Art Wink des Schicksals, denn meine verstorbene Tante kam aus Ditzum.
Ausführliches Interview im Heimatblatt vom 18. Juli 2018
Foto:Simon Pauly

CineTipp: Hotel Transsilvanien 3

Monstermäßige Kreuzfahrt mit der ganzen Familie
wj Aurich. Lustige Monster in einem Animationsstreifen sind offensichtlich ein probates Mittel, um viele Leute ins Kino zu locken. Das dachten sich vermutlich auch Comedy-Autor Todd Durham und Regisseur Genndy Tartakovsky, als sie 2012 “Hotel Transsilvanien” auf die Leinwand brachten. Kommerziell gesehen ging die Rechnung auf. Mit einem Einspielergebnis von über 40 Millionen Dollar allein am Startwochende und das nur in den USA setzte der Film seinzeit prompt eine neue Rekordmarke für den Monat September. Folgerichtig ist das lukrative Projekt inzwischen zu einem Franchise ausgeweitet worden. Jetzt gerade läuft der dritte Teil an. Passend zur Feriensaison trägt er den Untertitel “Ein Monster-Urlaub”.
Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 16. Juli  2018. Foto und Trailer: Sony Pictures
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?

Samstag, 14. Juli 2018

Fooke Hoissen Müller

Ein fast vergessener plattdeutscher Dichter
wj Aurich. Die Welt würde niemals zugeben, dass ein guter Dichter und ein guter Mathematiker in einer Person vereinigt werden könnten, meinte Fooke Hoissen Müller, der trotz solcher Bedenken selber zu einem der einflussreichsten plattdeutschen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts avancierte. Allerdings bekam der Gelehrte, der vor 220 Jahren das Licht der Welt erblickte, davon selber kaum etwas mit. Die Wertschätzung seiner Verdienste und Leistungen setzte erst nach seinem Tod ein.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 14. Juli 2018
Foto: Bildarchiv Ostfriesische Landschaft

Freitag, 13. Juli 2018

Vorstellung Monsterkühlschrank

Premieren-Lesung mit Live-Musik
wj Aurich. In dem Buch „Monsterkühlschrank“ entwickeln sich aus an und für sich banalen Situationen skurril-verrückt-unglaubliche Katastrophen-Szenarien, in denen die Normalität abdankt, um Chaos und Wahnsinn das Zepter zu überlassen. Die Geschichten sind nicht ausgedacht. Alles, was darin erzählt wird, ist tatsächlich passiert. Dazu gibt es einen Soundtrack, der ein „literarisches“ Wiederhören mit teils mehr, teils weniger bekannten musikalischen Perlen der 60er bis 90er Jahre beschert plus jede Menge künstlerisch hochwertige Illustrationen von Nicolaus Hippen. 

Termin für die offizielle Buchvorstellung 
Datum:15. August 2018
Ort: Aula Gymnasium Ulricianum Aurich
Uhrzeit: 20 Uhr
Lesung mit Werner Jürgens
Live-Musik mit Oliver Jüchems

Mittwoch, 11. Juli 2018

CineTipp: Skyscraper

Auf der Suche nach den wahren Brandstiftern
wj Aurich. Spätestens seitdem Steve McQueen und Paul Newman 1974 beim gleichnamigen Hollywood-Spektakel in ein „Flammendes Inferno“ gerieten, sind Hochhäuser eine beliebte Kulisse für Katastrophenfilme. Der neueste cineastische Streich aus diesem Genre stammt von Regisseur Rawson Marshall Thurber (“Voll auf die Nüsse”, “Wir sind die Millers”). Er trägt den schlichten Titel “Skyscraper”.

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 12. Juli  2018. Foto und Trailer: Universal Pictures
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?