INTERVIEW Franke/Kuhnert

Zwischen Haschkeksen und Mafia-Connection
Mit „Matjes al dente“ erscheint im Februar der dreizehnte Band rund um das liebenswerte ostfriesische Ermittler-Trio bestehend aus Dorfpolizist Rudi, Postbote Henner und Lehrerin Rosa. Darin geht es unter anderem um Haschkekse und die Mafia. Was sich die Autorinnen Christiane Franke und Cornelia Kuhnert sonst noch ausgedacht haben, verraten sie in folgendem Interview.

Frage: Im neuen Krimi spielt ein Cannabis-Club namens „Hanf Himmel“ eine wichtige Rolle. Wie ist diese Idee entstanden?
Cornelia Kuhnert: Darüber haben wir beide in der Zeitung gelesen. In unserer Zeitung in Hannover war sogar ein Artikel drin, der handelte von jemandem in Ostfriesland. Da haben wir uns gedacht, das könnten wir doch gut nach Neuharlingersiel transportieren. Zumal ich eine Freundin habe, die bei sich Zuhause ihre drei Cannabispflanzen pflegt. Das ist ja inzwischen auch legal. Da konnten wir uns ein paar praktische Tipps holen.
 
Frage: Was verbirgt sich hinter der Kombination von Matjes und „al dente“.
Christiane Franke: So heißt ein Foodtruck, der einem der Mordopfer gehört. Außerdem ist eine Pizzeria ein weiterer Schauplatz. Die hat sich wiederum daraus ergeben, dass wir über die Drogen auf die Mafia kamen. Man denkt ja immer, Ostfriesland wäre ein verschlafenes Pflaster. Aber das täuscht. In unserer Geschichte verweisen wir auf einen realen Zeitungsbericht, in dem der Polizeichef von Aurich etwas über die organisierte Kriminalität in der Region erzählt. bis heute Recht gegeben.

Frage: Was ist denn sonst noch aus dem wahren Leben gegriffen? Gibt es auch reale Vorbilder für die ein oder andere Romanfigur?
Ausführliches Interview im Anzeiger für Harlingerland vom 14. Februar 2026
Foto: C. Friedrich-Meyer