Peter Zylmann
Erst verhaftet und später angepasst
wj Leer.
Das Biographische Lexikon der Ostfriesischen Landschaft nennt ihn einen „der bedeutendsten Pädagogen und Kulturvermittler Ostfrieslands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“. Zweifelsohne hat Peter Zylmann, dessen Todestag sich im Februar diesen Jahres zum 50. Mal jährt, viel in der ostfriesischen Schul- und Kulturlandschaft bewegt. Obwohl er 1936 von der Gestapo verhaftet wurde und zeitweilig im Gefängnis saß, war der 1884 in Leer geborene Gymnasiallehrer keineswegs ein „notorischer Nicht-Nationalsozialist“, wie an anderer Stelle des Lexikoneintrags nachzulesen steht. Sein 2024 verstorbener Enkel Detert Zylmann fand nach Sichtung von Briefen und Tagebuchaufzeichnungen heraus, dass sein Großvater sehr wohl ebenso auf Seiten der NS-Täter mitgemischt hat, wenn auch nicht aus Überzeugung.
Ausführlicher Bericht in der Ostfriesen-Zeitung
vom 21. Februar 2025
Foto: Bildarchiv Ostfriesische Landschaft
