Freitag, 8. Februar 2019

Grundstücksmarktbericht 2019

Mehr Geld für weniger Fläche bezahlt
wj Aurich. Die Steigerungsraten fallen zwar insgesamt nicht mehr so drastisch aus wie noch vor ein paar Jahren. Aber der Preisindex für Immobilien auf der ostfriesischen Halbinsel und speziell auf den Ostfriesischen Inseln geht weiter nach oben. Nachzulesen steht dies im aktuellen Grundstücksmarktbericht 2019, der am Donnerstag in Aurich vorgestellt wurde. Demnach wurde 2018 mit 1,91 Milliarden Euro etwas mehr an Gesamtumsatz verbucht als im Jahr davor (1,89 Milliarden Euro). Teurer geworden sind z.B. Ein- und Zweifamilienhäuser (+ 6 Prozent) sowie Eigentumswohnungen (+4 Prozent). Das betrifft nicht nur Neubauten. Auch für ältere Häuser müssen die Käufer mittlerweile in der Regel deutlich tiefer in die Tasche greifen als früher. Besonders in der Stadt Norden sowie im angrenzenden Küstenraum und auf den Inseln tun das vermehrt Käufer, die nicht aus Ostfriesland stammen. So lag der Anteil der Auswärtigen, die in der besagten Region 2018 eine Eigentumswohnung erworben haben, bei über 60 Prozent. Spitzenreiter mit Preisen von zum Teil weit über 10.000 Euro pro Quadratmeter sind und bleiben nach wie vor Juist und Norderney. Aber auch die anderen Inseln holen ganz allmählich auf.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 08. Februar 2019